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Ein Indoor-Tauch-Abenteuer

Am 16. März 2019 ging es endlich los zu dem jährlichen großen Ausflug der Jugendtaucher des STL. Das Ziel war das Dive4Life in Siegburg, damit die Jugendlichen dort einen schönen Tag verbringen können und um Erfahrungen in etwas größerer Tiefe sammeln zu können.

An dem Tag bestand die Gruppe aus 13 Personen von denen 12 tauchten. Morgens um 7:00 Uhr war Treffpunkt am Clubraum, wir sind mit 3 PKWs zu dem Indoor-Tauchcenter gefahren. Die Fahrt war ca. 3 Stunden lang und trotzdem nicht langweilig. In jedem der Autos wurde sich reichlich unterhalten und somit war es niemandem langweilig. Dort angekommen mussten wir erstmal unsere Sachen aus den Autos auspacken und in den zweiten Stock tragen, doch dies war nur kurze Zeit später erledigt. Dann fing der ganze Spaß an, indem wir, wie vor jedem Tauchgang oder Tauchtag, die Gruppenzusammensetzungen und den groben Ablaufplan besprachen. Danach zogen wir uns um, bauten unser Gerät auf und rödelten uns an. Am Einstieg angekommen, prüften wir nochmal alles und stiegen dann in das kühle Nass. Man kann sich das Tauchbecken wie einen zu groß geratenen Brunnen vorstellen, mit vielen Elementen, in die man hinein oder darum herumschwimmen konnte.

Der Tauchgang verlief ganz normal –erstmal-, aber als wir unten ankamen gab es direkt ein Wettmessen. Am Boden auf 20 Metern stand ein kleiner Tisch an dem man Armdrücken machen konnte und der wurde ausgenutzt. Es gab fast keinen Moment, an dem der Tisch nicht besetzt war und sich niemand gemessen hat.

Unter Wasser wurde es nie langweilig, es gab immer was zu tun. Es wurden viele Übungen, wie Maske ausblasen (meine Lieblingsübung) oder aber auch freie Übungen, wie Luftringe gemacht. Dann ging es schon wieder langsam zum Ausstieg hoch. Auf dem langen Weg konnte man nochmal richtig seine Tarierung üben und das wurde ausgenutzt.

Die Mittagspause war schön, obwohl es in dem Center sehr stickig war, aber es gab viel zu besprechen. Der zweite Tauchgang verlief ähnlich, wie der erste, aber alles wurde nun genauer unter die Lupe genommen, aber gleichzeitig wurde auch mehr Zeit den Übungen gewidmet. Auch hiernach versorgte jeder, wie nach dem ersten Tauchgang, seine Sachen und packte schließlich alles zusammen. Auf der Rückfahrt war es ruhiger. Kaum einer redete, außer bei dem Stopp beim Subway, um seinen Magen wieder zu füllen und es ging langsam aber sicher nach Hause. Der Tag endete und alle waren glücklich, aber auch erschöpft.

Ein gelungener Ausflug für eine zufriedene Gruppe!

Marco Gottschalk

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