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Der Verein in Zeiten von Corona 2020

 

Dieses Jahr ist wirklich ein besonders Jahr.

Was hatten wir wieder alles vor – der Vorstand hat wie in jedem Jahr eine Jahresplanung für Tauchtage, Veranstaltungen, Clubabende, usw. gemacht.

Und dann kam das Virus und der Lockdown und nix war es mehr mit Trainingsabenden, Stammtisch und Clubabenden.

Wie geht es weiter, was kann stattfinden, was nicht? Wann macht das Freibad endlich auf? Wie werden die Auflagen sein?  Wie kann das Training organisiert werden? Können wir Tauchen gehen…? Fragen über Fragen, kurzum: was wird aus dem STL, wenn uns das Virus noch lange gefangen hält?

 

Eines vorweg: der STL überlebt das, egal wie lange es dauert. Und wir sind tauchen gegangen, wir haben trainiert, die Erwachsenen und die Jugendlichen mit einer, lt. Markus – kaum einmal dagewesenen Trainingsbeteiligung.

 

Vieles konnte in diesem Jahr nicht stattfinden, es gab keine Clubabende, monatelang kein Training, kein Sommerfest. Auch die Clubfahrt nach Menorca musste gecancelt werden, weil Spanien zum Risikogebiet wurde.

Die Jugendfahrt hingegen konnte stattfinden, allerdings ging es nicht nach Kroatien, sondern nach Thüringen - dank der Flexibilität und des Organisationstalentes der Jugendleitung - war das kurzfristig möglich.

 

Auch kommende, geplante Veranstaltungen müssen abgesagt werden, es wird keine Jahresabschlussfeier geben, weil im Sportheim, die Abstände nicht gewährleistet werden können bei der zu erwartenden Teilnehmerzahl.

Auf dem Nikolausmarkt wird der STL in diesem Jahr keinen Stand betreiben, weil sich bei dem Konzept der Stadt Leonberg der Aufwand einfach nicht rechnet. Ob der Nikolausmarkt bei der momentanen Entwicklung der Infektionszahlen überhaupt stattfindet, steht eh in den Sternen. Der Weihnachtsmarkt in Sindelfingen ist bereits abgesagt. Ob wir in diesem Jahr ein Fackelschwimmen erleben werden, ist ebenfalls unklar.

 

Trotz und alledem hat der STL diese Krise bisher sehr gut gemeistert, nicht zuletzt haben wir das dem großen Engagements unseres 1.Vorstandes Markus zu verdanken, der uns alle unermüdlich über Mail und Whatsapp auf dem Laufenden hielt, der mittels unzähliger Doodlelisten den Trainingsbetrieb und die Tauchtage so auf den Weg gebracht hat, dass das alles überhaupt stattfinden konnte.

Ein Hygienekonzept für die Trainingsbetriebe, den Clubraum und nicht zuletzt den Ausrüstungsverleih musste erarbeitet und umgesetzt werden, hier haben Guido und Frank viel Arbeit investiert.

Überhaupt war es viel Aufwand, unsere Clubausrüstung nach jedem Tauchtag, Ausbildung immer in einen coronakonformen Zustand zu bringen per Desinfektion etc., hier ist sicher auch das Füllteam beteiligt, von der dazugehörigen Dokumentation ganz zu schweigen, für die im Vorfeld die Formulare und Tabellen entworfen werden mussten. All das hat dazu beigetragen, dass das Vereinsleben und der Tauchbetrieb aufrechterhalten werden konnten.

Hervorzuheben ist, dass bei uns die Ausbildung bei den Erwachsenen und Jugendlichen trotz allem weiterlief und zum Abschluss gebracht werden konnte. Während andere Tauchvereine ihre Tauchkurse abgesagt haben, haben bei uns 9 Leute den CMAS* erworben, ein AK“ Gruppenführung“ mit guter Beteiligung hat ebenfalls stattgefunden und einige jugendliche Taucher konnten ihre Tauchsportabzeichen erwerben, ebenso lief das Kinderschnorcheln weiter.

Hier haben sich viele Mitglieder engagiert und eingebracht, um das möglich zu machen.

Der STL hat es in diesem Jahr sogar geschafft, Mitglieder hinzuzugewinnen, anstatt dass diese davonlaufen, wie es bei anderen Vereinen der Fall ist.

Ich finde, das ist eine tolle Sache und man kann den Verantwortlichen dafür gar nicht genug danken, in diesem besonderen Jahr.

 

Der STL lebt – vielleicht sogar mehr als in den Jahren zuvor!

Und es kommen auch wieder andere Zeiten…. ;-)

 

Gaby

 

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